Intro
Ich dachte ehrlich gesagt, ich gehe einfach auf eine Konferenz, höre mir ein paar Talks an und nehme vielleicht ein paar neue Ideen mit.
Am Ende bin ich mit einem komplett anderen Blick auf Development zurückgekommen.
Anfang März war ich mit meinem Team auf der Laracon EU 2026 in Amsterdam.
Und schon relativ schnell wurde klar: Das hier ist kein klassisches Event, bei dem man einfach nur Vorträge konsumiert.

📍 Location & Atmosphäre
Die Konferenz fand im Passenger Terminal Amsterdam statt, direkt am Wasser.
Schon beim Reinkommen hatte das Ganze eher Festival-Vibes als „Business-Konferenz“:
offene Flächen
viele Gespräche
entspannte Stimmung
Es fühlte sich weniger nach Pflichtprogramm an, sondern eher wie ein Ort, an dem man einfach gerne ist.
Das große Thema: AI ist angekommen
Wenn man die Laracon 2026 auf ein Thema runterbrechen müsste, dann ist es ziemlich eindeutig:
AI ist nicht mehr Zukunft sondern Teil des Entwickler-Alltags.
Das war kein einzelner Talk, kein Trend am Rande, es war überall:
in Demos
in Tools
in Gesprächen
Und vor allem: Es ging nicht mehr darum ob man AI nutzt, sondern wie.
Der Moment, den wahrscheinlich alle mitgenommen haben
Es gab eine Demo, die ziemlich gut gezeigt hat, wohin die Reise geht:
Ein Bug entsteht → wird erkannt → analysiert → gefixt → PR erstellt → deployed.
Alles automatisiert.
Am Ende sagt einfach jemand:
Merge it
Und das Ding ist live.
Das war so ein Moment, bei dem man kurz merkt:
Okay, das ist nicht mehr weit weg. Das passiert gerade.
Zwischen Hype und Realität
Bei all dem AI-Thema gab es aber auch einen wichtigen Punkt, der hängen geblieben ist:
AI macht Fehler und oft merkt man es nicht sofort.
Das ist eigentlich das Gefährliche:
Fehler sind subtil
man verlässt sich schneller darauf
Kontrolle wird schwieriger
Das war für mich persönlich einer der wichtigsten Insights der ganzen Konferenz.
Was ich daraus mitnehme:
AI ist ein Tool, kein Ersatz für Denken.
Technische Themen & Trends
Neben AI gab es natürlich auch viele klassische Dev-Themen:
Performance & Skalierung
Testing
Architektur
moderne Workflows
Was man deutlich gemerkt hat:
Laravel entwickelt sich gerade ziemlich schnell weiter.
mehr Automatisierung
stärkere Integration von Tools
Fokus auf Developer Experience
Und auch Themen wie Mobile (z. B. mit NativePHP) werden immer relevanter.
Für mich heißt das:
Man muss sich aktuell aktiv mit neuen Tools beschäftigen, sonst verpasst man schnell etwas.

Mit dem Team vor Ort
Ich war mit meinem Team dort und das hat die Erfahrung komplett verändert.
Ich habe kaum klassisches Networking gemacht.
Stattdessen war es eher:
gemeinsam Talks schauen
danach direkt diskutieren
überlegen, was wir wirklich nutzen können
Und ehrlich gesagt: Das war wahrscheinlich der wertvollste Teil.
Was ich gemerkt habe:
Konferenzen bringen oft mehr, wenn man sie gemeinsam erlebt.
Ein unerwartetes Highlight: das Essen
Was ich so nicht erwartet hätte:
Das Essen war richtig gut.
Es gab an beiden Tagen eine große Auswahl:
marokkanisches Essen
indisches Essen
Burger
Pasta
Tacos
Das Ganze hatte fast Festival-Charakter.
Perfekt, um einfach mal abzuschalten, sich hinzusetzen und mit dem Team zu quatschen.
Meine wichtigsten Learnings
Wenn ich es runterbrechen müsste, dann sind das die Dinge, die ich wirklich mitgenommen habe:
AI wird fester Bestandteil des Dev-Workflows
Man muss stärker filtern, was wirklich sinnvoll ist
Gute Architektur bleibt wichtiger als jedes Tool
Schnell iterieren ist oft besser als perfekt planen
Team-Austausch bringt oft mehr als reines Zuhören

Fazit
Die Laracon EU 2026 war für mich keine klassische Konferenz.
Es war eher:
ein Blick in die Zukunft von Development
kombiniert mit einem richtig guten Team-Erlebnis
und vielen kleinen Momenten, die hängen bleiben
Ich bin nicht nur mit neuen Ideen nach Hause gefahren,
sondern auch mit dem Gefühl, dass sich gerade ziemlich viel verändert.
Würde ich wieder hingehen?
Ja, vor allem wieder mit dem Team.
